Bego Alday: über die eigenen Grenzen hinaus schwimmen – zwischen Open Water und neuen Herausforderungen
In der Welt der “Zoggs People”: Geschichten von Menschen, die Wasser als Freiheit erleben
Heute schwimmen wir mit Bego Alday, Entdeckerin, Schiffbauingenieurin und spanische Athletin, die ihre Beziehung zum Wasser in eine echte Form des Abenteuers verwandelt hat.
Geboren im Baskenland, ist Bego mit dem Meer als ständigem Bezugspunkt aufgewachsen. Mit nur 17 Jahren trat sie der Armee bei und ließ sich zur Infanterieoffizierin ausbilden – eine Erfahrung, die ihren Umgang mit Disziplin und Herausforderungen stark geprägt hat. Nach vier Jahren entschied sie sich jedoch für einen neuen Weg und widmete sich Expeditionsprojekten und Erkundungen in extremen Umgebungen.
Dazu gehörten eine Solo-Atlantiküberquerung sowie ein Frauen-Bergsteigerprojekt in Pakistan. Im Laufe der Zeit baute Bego eine Karriere auf, die technisches Fachwissen mit Abenteuergeist verbindet, und leitete Expeditionen in einige der entlegensten Regionen der Erde.
Heute hat sie mit nur 30 Jahren ein wichtiges Kapitel ihrer Geschichte geschrieben, indem sie zur jüngsten Kapitänin wurde, die eine Expedition in die Antarktis leitete – ein Meilenstein, der ihre Vision perfekt widerspiegelt: extreme Orte zu erkunden.
Die Beziehung zum Wasser
Bego ist mit dem Segeln und dem Leben am Meer aufgewachsen, und im Laufe der Jahre ist diese Verbindung immer tiefer geworden. Es ist nicht nur ein Ort zum Trainieren oder Wettkämpfen, sondern eine Umgebung, die lehrt, sich anzupassen, auf den eigenen Körper zu hören und die Natur zu respektieren.
Der Wendepunkt kam, als sie sich entschied, eine Herausforderung anzunehmen, die fast unmöglich schien: einen Ironman in der Antarktis zu absolvieren.
Sich auf ein solches Ziel vorzubereiten bedeutet, unter einigen der extremsten Bedingungen der Welt zu trainieren. Genau auf diesem Weg entdeckte Bego das Eisschwimmen – eine Disziplin, die ein außergewöhnliches Maß an körperlicher und mentaler Anpassung erfordert.
Training im Eis verändert die Beziehung zum Körper und zur Umgebung vollständig. Die Kälte beseitigt jede Ablenkung – wie sie selbst sagt, wird das Eis fast zu einem Lehrer.
Es ist eine Umgebung, die den Athleten jeglichen Komfort nimmt und ihn mit etwas Wesentlichem und Authentischem konfrontiert.

Schwimmen an den extremsten Orten der Welt
In den letzten Jahren hat Bego das Open-Water-Schwimmen in einige der extremsten Bedingungen gebracht, die man sich vorstellen kann.
Sie nahm an Ice-Swimming-Herausforderungen und internationalen Wettkämpfen in arktischen Umgebungen teil und trainierte in Ländern wie Finnland, Kanada, Grönland und Argentinien. Zu den intensivsten Erfahrungen gehörte die Teilnahme am Arctic Ultra, einem der härtesten Rennen der Welt, bei dem 190 Kilometer bei Temperaturen von bis zu -40 °C zurückgelegt werden.
Jede Expedition ist eine neue Etappe in einem Projekt, das viele dieser Erfahrungen verbindet: IRONHUMAN, eine Initiative, die darauf abzielt, das Konzept von Grenzen durch Ausdauer-Schwimmen in den extremsten Umgebungen der Erde neu zu definieren.
Heute teilt Bego diesen Weg mit einer internationalen Community von über 450.000 Menschen, indem sie in den sozialen Medien die Realität hinter jeder ihrer Herausforderungen erzählt.

Eine Reise, die mit Zoggs weitergeht
Als Bego begann, ihre extremsten Expeditionen zu planen, wusste sie, dass sie auf diesem Weg zuverlässige Partner brauchen würde.
Zoggs war schon lange eine Referenz in der Welt des Schwimmens, und für sie war es ganz natürlich, die Marke als Begleiter ihrer Abenteuer zu wählen. Sie suchte nach Ausrüstung, auf die sie sich unter schwierigen Bedingungen wirklich verlassen kann, aber auch nach einem Team, das dieselbe Vision von Entdeckung und Herausforderung teilt.
Für Bego entsteht die Wahl der nächsten Destination nie einfach beim Blick auf eine Karte.
Jede Expedition wird vom Wunsch geleitet, einen Schritt weiterzugehen, neue Grenzen zu erkunden und Menschen sichtbar zu machen, die Sport und Abenteuer jenseits von Labels und traditionellen Grenzen erleben möchten.
Die Zusammenarbeit mit Zoggs
Die Bedingungen, unter denen sie trainiert – eisiges Wasser, Wind und lange Open-Water-Sessions – erfordern Produkte, die Sicherheit, Komfort und Leistung garantieren.
Deshalb ist Zoggs zu einem natürlichen Teil ihres Weges geworden.
Zu den Produkten, die sie am häufigsten verwendet, gehören die Predator Pro und Explorer Neoprenanzüge, die speziell für Open-Water-Schwimmen entwickelt wurden, sowie die B2 Grip Neoprenhandschuhe und -stiefel, die unverzichtbar sind, wenn die Wassertemperaturen nahe an den Gefrierpunkt sinken.
Im täglichen Training verwendet sie außerdem unsere speziellen Open-Water-Schwimmanzüge, Silikonkappen und die technischen Tiger-Schwimmbrillen, die aufgrund ihrer Sichtbarkeit und Zuverlässigkeit selbst unter extremen Bedingungen ausgewählt wurden.
In arktischen oder verschneiten Umgebungen bevorzugt Bego klare Gläser mit UV-Schutz, die es ermöglichen, Eis, Bojen und Orientierungspunkte besser zu erkennen, ohne den visuellen Kontrast zu verändern.
Eine Entscheidung, die zeigt, wie in extremen Situationen jedes technische Detail den Unterschied machen kann.

Training in der Kälte
Vor Kurzem machte Bego Halt in Finnland, wo sie an den Ice Swimming Championships teilnahm.
Training in kaltem Wasser erfordert eine sehr spezifische Vorbereitung. Die Einheiten beginnen immer mit kurzen Zeiten im Wasser und werden schrittweise verlängert, damit sich der Körper anpassen kann.
Die Kälte verlangt Konzentration und Atemkontrolle. Zu lernen, unter schwierigen Bedingungen ruhig zu bleiben, wird zu einer entscheidenden Fähigkeit, um diese Herausforderungen zu meistern.
Für alle, die sich dem Schwimmen in kaltem Wasser nähern möchten, ist ihr Rat einfach: langsam beginnen, auf den eigenen Körper hören und die natürliche Umgebung stets respektieren.

Über die eigenen Grenzen hinaus
Nach dieser jüngsten Erfahrung trainiert Bego bereits für ihre nächsten Herausforderungen.
Sie hat noch nicht entschieden, welches ihr nächstes Ziel sein wird, aber eines ist sicher: Sie wird weiterhin neue Umgebungen und neue Grenzen des Open-Water-Schwimmens erkunden.
Denn für sie ist Schwimmen eine Möglichkeit, die Welt zu entdecken, über Grenzen hinauszugehen und zu zeigen, dass Abenteuer völlig neue Formen annehmen können – immer mit Respekt für die empfindlichen Ökosysteme der natürlichen und oft noch unberührten Umgebungen, in die sie eintaucht.


